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Engel-Abenteuer – Der
unheimliche Wissenschaftler
Ein Abenteuer von Daniel Golesny (Kontakt: dgolesny@feder-galerie.de,
www.feder-galerie.de) speziell für den
Hintergrund Engel vom Feder und Schwert Verlag
(www.feder-und-schwert.com).
Engel ist ein eingetragenes Markenzeichen von Feder und Schwert.


Vorgeschichte
Einst war Leonis einer der Mönche, die niemals wieder das
Tageslicht zu sehen bekommen sollten, weil sie in den Tiefen des
Himmels der Ragueliten arbeiteten. Er selber arbeitete an der
Erforschung der Technik, die sichergestellt wurde und kannte sich so
sehr gut damit aus. Doch als vor 12 Jahren der Himmel zerstört
wurde konnte er im allgemeinen Chaos zusammen mit einem Freund mit
einer Menge an Technik fliehen und errichtete ein eigenes Labor nicht
weit von Trondheim entfernt. Sein Ziel, das Geheimnis der Mächte
der Engel zu erforschen und nutzbar für jedermann zu machen schien
aussichtslos, bis er auf die Seite der Traumsaat wechselte, weil er
mehr Unterstützung bekam, u.a. als Verbündeten eine
Gebär-Spinne1, die
ihm gehorcht. Er fand durch die gestohlenen Dokumente heraus, das die
Engelsmächte allein mit der Farbe der Tätowierungen zu tun
hat und diese die aktive Komponente der Mächte war. So
beschließt er einige Engel zu fangen und sie zu untersuchen.
Dazu bereitet er eine groß angelegte Falle vor, um keinen
Verdacht auf sich fallen zu lassen, wenn einige Engel nicht mehr
zurückkommen. Sein Plan sieht folgendermaßen aus. Er nimmt
zwei Dutzend Beutereiter gefangen und infiziert 6 Pferde und Reiter mit
Plagewürmer. Die lässt er als Köder durch diese
entlegende und einsame Gegend herumreiten, so dass sie immer auf der
Suche nach neuen Lebenden zurück zu dem Gefängnis kommen.
Hier bekommen sie aber immer nur einige neue Beutereiter sowie Pferde,
dass es immer ein kleine Gruppe ist. Die restlichen Beutereiter und
Pferde werden gut versorgt und es kommen aus einigen anderen Gegenden
bald neue Beutereiter-Gefangenen hinzu. (Die Gefangennahme erwirkt er
durch einen Schwarm aggressiver Mücken, die ihr Opfer mit einem
hochgradig lähmenden Gift betäuben. Die Mücken hat er
speziell präpariert, es sind keine Traumsaat-Mücken)
Der
erhoffte Hilferuf
Monach Adalbert, der in der nur einige Kilometer entfernt liegenden
gottesfürchtigen Gemeinde lebt, schreibt sobald er von dem
herumstreifen der Beutereite gehört hatte einen Brief an den
Himmel in Nürnberg, auf das Hilfe nahen solle, so wie es Leonis
Plan vorsah.
Der Himmel schickte eine Hundertschaft Inquisitoren, aber die
interessierte Leonis nicht und so schickte er eine der schrecklichsten
Traumsaat-Wesen in Kampf. Seine Verbündete. Die Gebärspinne1.
Die Spinne metzelte die Mannen mit Leichtigkeit nieder und so schickte
der Himmel die von Leonis erwartete Schar.
Er lockte die Schar mit ein paar Geiseln in eine enge Schlucht (10-15m
breit, 150 m lang) und schickte seine präparierten Mücken
los. Doch der Gabrielit und der Raphaelit setzen ihre göttlichen
Mächte ein (Rüstung und bittere Galle) und so schickte er die
Spinne in die Schlucht, um die beiden letzten zu vernichten, was nicht
sonderlich schwer war.
So blieben ihm noch drei lebende Engel und 2 tote, die er erst einmal
mitnahm in sein geheimes Labor.
Das
Labor des Leonis
Es ist ein unterirdisches Labor mit engen Gängen und kleinen aber
vielen Räumen. Es ist speziell dafür gebaut worden, das sich
Engel möglichst schwer darin bewegen können.
Wichtige Einrichtungen: Mehrere Säurebecken und
Lösungsbecken, um die Nanoviren aus der Haut der Engel zu
lösen, was teilweise auch gelungen ist und diese Farbe ist nun in
kleinen Reagenzgläsern. Viele Destilierapparate, um die Farbe aus
dem gelösten Zustand in einen reinen Zustand zu bringen. Einige
Gefängnisse mit gehärteten Stahltüren die mechanisch
verriegelt werden können. In einem Raum liegen viele Zeichnungen
von Engelstätowierungen herum.
Der Eingang zu dem Labor liegt versteckt hinter Büschen (hier
stehen aber überall Büsche) und führt in den Berg neben
der Schlucht. Die Tür ist aber nicht abgeschlossen. Da er weiss,
wann die Engel in sein Labor kommen, installiert er noch eine
Mücken-Falle direkt im Eingang (Auslöser ist das Öffnen
der Tür). Der Assistent im Technikraum (siehe Karte) hat die
Schlüssel zu den sehr stabilen Hand- und Fußschellen im
Gefängnis.
Die beiden toten Engel (Gabrielit, nur an roten Haaren erkennbar, und
Raphaelit, nicht erkennbar) häutet er und experimentiert mit der
Haut rum. Er schneidet nur die tätovierten Hautteile ab. Er
konserviert die Körper (wie www.koerperwelten.de) und schickt
Späher (Plagewurm-Beutereiter) los, um Ausschau nach neuen Engeln
zu halten, die sicherlich die verschwundenen suchen sollen. Nach
einigen Tagen, lässt er beide gehäutete Engel in die Schlucht
legen, und positioniert die erneut präparierten Mücken (in
einem Gefäß) in der Schlucht. Er kann von dort über ein
Loch in die Schlucht schauen und über einen Seilzug die
Mücken loslassen.
Nach einigen Wochen konnte er endlich die Farbe des Ramieliten
extrahieren und untersuchen (dieser ist inzwischen auch tot und
gehäutet, sowie konserviert, aber diesmal in der Nähe des
Dorfes auf einen Pfosten mit dem Bauch noch oben gespiesst). Er hat die
Frequenz der Funkwellen (Seele der Schar) herausgefunden und ein
modifiziertes Funkgerät so eingestellt, dass er die Funkwellen
überlagern und die Schar-Kommunikation stören kann. Nach ein
paar Versuchen konnte er so die Kommunikation abhören und sogar
auch sprechen. Dies testete er zur Genüge an den gefangenen Engeln
aus (Michaeliten und Urielieten).
Das nutzt er schamlos aus und versucht einzelnen Scharmitgliedern zu
verwirren. Sein Hauptziel, die Mächte komplett zu
entschlüsseln ist er damit ein Stück weiter, aber dafür
braucht er mehr Engel.
Monach Adalbert im Dorf erfährt wieder von dem schrecklichen Fund
und schreib erneut einen Brief. Darauf hin schickt der Himmel eine
weiter Gruppe Engel ...
Jetzt kommen die Spieler in Spiel: Die Schar der Spieler bekommt nun
den Auftrag eine Gruppe verschwundener Engel zu suchen und als
Verdächtige sind nur die Beutereiter bekannt. Von dem
gepfählten Engel wird nicht geredet, aber im Dorf traut sich auch
keiner den gehäuteten Engel abzunehmen, weil sie nicht genau
wissen, wie man einen Engel würdig begräbt und sie denken,
das Gott seinen Boten selber holt. Aber Gott scheint ihn nicht zu
wollen. Ein herzlicher Empfang für die Schar ...
Was
müssen die Engel erledigen:
- Schlachtfeld der Inquisition untersuchen und feststellen, dass der
Gegner (in Übereinstimmung
mit der völlig übertriebenen Erzählung der
Dorf-Bewohner) ein riesiges schwer zu besiegendes
Wesen ist, welches nicht zu unterschätzen ist.
- Plagewurm-Beutereiter finden, ggf. verfolgen (zu den gefangenen
Beutereitern) und vernichten.
Die Spuren führen immer in die Schlucht.
- Beutereiter befreien! Wenn es zu knapp wird, infiziert Leonis alle
Gefangenen und schickt alle
10 verbliebenen Beutereiter (infiziert) los gegen die Engel
- Den gefangenen Urieliet und den Michalit finden und befreien.
- Die beiden gehäuteten Engel aus der Schlucht holen und begraben
- Einrichtungen und Labor finden und zerstören.
- Spinne vernichten, was nicht besonders leicht ist, vor allem, wenn
die Mücken noch im Spiel
sind, deswegen sollten die Engel feststellen, dass die Schlucht eine
Falle ist
- Leonis und seinen Assistenten stellen und als Ketzer hinrichten
Was
tut Leonis währenddessen
Er versucht einen Engel zu überzeugen, dass Gott zu ihm spreche
und er das Monster nur mit Hife eines besonderen Kristalls, eines
göttlichen Kristalls töten könne, indem er ihr zu
fressen gegeben werde. Sein Gerät kann 2km weit funken und 5 km
horchen und so kann er immer hören, was die Engel (über Seele
der Schar) sagen und entsprechend unendeckt bleiben. (Wenn die Engel
Leonis finden, sollte das Funkgerät so eingestellt sein, dass die
Gespräche gehört werden können, damit die Spieler
wissen, warum Leonis immer alles wusste, was sie taten) Sollte er einen
Engel überzeugen können, den Kristall zu finden und der
Spinne zu fressen zu geben, dann sagt er diesem auch, dass sich der
Kristall weit oben auf einem Berg in einer kleinen unzugänglichen
Höhle wächst (deshalb wird er den Urieliten aussuchen
für seine Gottesgespräche). Dieser Kristall ist
vonnöten, um einen Laser (oder was auch immer) zu bauen, mit dem
er weitere Untersuchen zu machen. Die Spinne wird den Kristall nehmen
und in ihre Höhle gehen, um ihn dort Leonis zu übergeben und
dann erst mal zur Tarnung nicht wiederkommen.
Leonis beginnt sofort damit den Laser zu schleifen, wenn er Zeit hat.
Sein Assitent belauscht permanent die Engel und ihre Pläne und ist
über Funkgeräte mit Leonis verbunden.
Je nachdem was die Engel machen, schickt er die Beutereiter oder
kleinere Gebär-Spinnen, um die Engel hinzuhalten bzw. in die
Schlucht zu locken. Dort wartet dann die grosse Spinne.
[1]
Gebär-Spinne:
Eine bis zu 15 m große Spinne, die 6 Beine zur Bewegung
und 2 Fangarme hat. Dazu zwei mit Widerhaken besetzte Zangen vor ihrem
Mund. Sie kann 25 m weit aus ihrem Hinterteil gleichzeitig bis zu 10
einzelne Fäden schleudern, die aber nur in eine Richtung fliegen
können, dadurch ihr Ziel aber vollkommen einschnüren, wenn es
getroffen ist. Die Schnüre sind bis zu 0,5 cm dick, kleben extrem
und sind besonders reissfest. Eben Spinnenweben.
Doch das besondere ist, dass sie auf ihrem Rücken bis zu 6
ausgewachsene kleinere Spinnen (bis 20% des Eigengewichts) sitzen hat,
die sich in stark gepanzerten Chitinhöhlen verstecken können,
aber voll kampffähig sind. Sie können genauso Fäden
werfen und mit ihren Zangen Opfer fangen und mit ihrem Speichel
verdauen lassen. Die Mutter-Spinne gebärt die ganze Zeit neue
kleine Spinnen. Sobald eine kleine Spinne gross genug (2m) ist, geht
sie aus der Schutzhülle raus und verbleibt aber in der Nähe
der Mutterspinne und fängt an stark zu wachsen und dann selber zu
einer Mutterspinne zu werden. Die Spinne hat eine sehr harte Panzerung,
die kaum mit einem Schlag zu durchschlagen ist. Die aufgesetzten
Panzerhöhlen für die Kinder-Spinnen sind noch besser
gepanzert. Die Schwachstelle liegt aber genau hier. Da die Panzerung
dort ein Loch hat, dort wo die Kind-Spinne herausguckt,
kann man, vorausgesetzt, die Kind-Spinne ist tot oder weg, einfach
schwere Wunden schlagen.
Neulich ...
Ich habe das Abenteuer geleitet und unser Urieliet meinte auf der
Erkundungstour gerade aus quer durch die Schlucht, die beiden toten
Engel missachtent zu den Beutereitern zu fliegen (dort ritten die
Plagewurm-Beutereiter hin) und stand nun da allein gegen die grosse
Spinne. Die „göttliche Stimme“ hatte ihn dann überredet den
Kristall zu holen und der Spinne zu geben, die darauf hin zurück
in ihre Höhle kroch. Dann überredete ihn die Stimme noch die
Spinne zu töten und verriet ihm die (natürlich falsche)
Schwachstelle. Es sollte das Hinterteil sein, dort wo die Fäden
rauskommen.
Die Fäden kamen dann auch und beim Ausweichen zog er die Karte
„Gefangenschaft“. Perfekt! Somit hatte Leonis noch einen Urielieten
gefangen, ohne grosse Probleme.
Vom Michaeliten hat er dann auch noch einen Einlauf bekommen, als er
wieder befreit war. Ich wünsche viel Spass mit den Abenteuer
Und
gebt mal Feedback und/oder neue Anregungen für Abenteuer
Daniel
Golesny



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